Studenten WG

Es gibt viele Theorien zu den verschiedenen Menschentypen, die in eine Studenten-WG einziehen. Den klassischen Studenten, der tagsüber nur zwei Stunden an die Uni muss und abends ständig am feiern ist, gibt es nur noch selten. Der gestiegene Druck in der Berufswelt, das straffe Bachelorstudium und die immer wichtiger gewordene ständige Mobilität führten zu einem Wandel unter den Studenten. Die Folge davon ist, dass sich neue „WG-Typen“ entwickelt haben, die wir hier – nicht ganz ernst gemeint – einmal vorstellen werden.

Der Wochenendheimfahrer:

Studenten, die über das Wochenende regelmäßig gen Heimat fahren, sind bei vielen Vermietern und WGs beliebt, da die restlichen WG-Bewohner dann am Wochenende ihre Ruhe haben und die Wohnung nach ihren Interessen nutzen können. Andererseits besteht bei diesen Studenten die Möglichkeit, dass sie sich relativ wenig ins WG-Leben integrieren. Ist ja auch klar, denn sie verbringen nur sehr wenig Zeit in der Wohnung. In Gesprächen mit dieser Art WG-Bewohner hört man gerne, wie toll es doch daheim ist und wie sehr er/sie doch seine/n Freund/-in vermisst. Die Gefahr, dass dieser WG-Typ häufig ausschweifende Partys feiert oder in betrunkenem Zustand die WG-Küche verwüstet, ist hingegen sehr gering.

Der Ersti:

Erstsemesterstudentin in der Bibliothek
Erstsemester sind in vielen Studenten-WGs ein schwarzes Tuch, da sie viele Unwägbarkeiten mit sich bringen. Das erste Mal aus dem Elternhaus ausgezogen, heißt auch zum ersten Mal Aufgaben im Haushalt übernehmen, bürokratische Dinge selbst erledigen und eigene Kontakte knüpfen, die über das behütete Klassenzimmer in der Schule hinausgehen. Die größte Gefahr bei diesem WG-Typ ist, dass er seinen Studienbeginn - und die damit erlangte Freiheit – erst einmal ausgiebig feiern will. Dauerparty an sieben Tagen die Woche, immer Besuch in der Wohnung – und wenn man einen Ersti erwischt, bei dem das nicht so ist, dann hat mit fast 100-prozentiger Sicherheit Heimweh und besetzt ständig das Telefon der Studenten-WG, um mit seinen Schulfreunden zuhause zu telefonieren (siehe Wochenendheimfahrer).

Der Schnorrer:

Ein ebenfalls häufig – aber nicht gerne - gesehener Typ Bewohner in Studenten-WGs ist der Schnorrer. Ob es die Nudeln, die Tomatensauce und der Parmesankäse sind, die ihm noch zu seinem Mahl fehlen, oder die Zigarettenschachtel, die zufälligerweise wieder genau dann leer ist, wenn fünf Minuten vorher die Tankstelle um die Ecke zugemacht hat. Der Schnorrer versucht es in beständiger Regelmäßigkeit, die restlichen Mitglieder der Studenten-WG um ihr Hab und Gut zu erleichtern. Mit einer rigorosen Null-Toleranz-Politik gelingt es in manchen Fällen, den Schnorrer soweit zu erziehen, dass er zumindest nachkauft, was er sich bei seiner nächtlichen Fressattacke aus dem Kühlschrank einverleibt hat. Dennoch ist von diesem WG-Typen dringendst abzuraten.

Der Nichtraucher:

Nichtraucher, die sich auf ein Zimmer in einer Studenten-WG bewerben oder einen Mitbewohner suchen, können nicht nur für Raucher ein schwieriges Pflaster sein. Es gibt nämlich viele Nichtraucher, denen es nicht nur um das Qualmen an sich geht. Stattdessen wird das Einhalten von Regeln bei diesen Mitbewohnern des Öfteren sehr groß geschrieben. Recht und Ordung in allen Belangen – darauf sollte man sich in einer Nichtraucher-WG einstellen. In diesem Fall ist es zu empfehlen, ja nicht den Putzdienst zu vergessen, wenn man den Frieden in der Studenten-WG nicht gefährden möchte. Nichtraucher, denen das qualmende Laster innerhalb der Wohnung nach deren Aussage „gar nix ausmacht“, sind mit Vorsicht zu genießen. Entweder ist die Zimmertür immer zu, weil ja kein Rauch ins eigene Reich ziehen soll, oder aber es wird eine dringende WG-Sitzung einberufen, in der über ein Verbot in den Gemeinschaftsräumen abgestimmt werden soll.

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