WG-Casting

Das neue Modewort: WG-Casting

Ein neues Modewort hat sich eingeschlichen in den Bereich der Zimmersuche von Studenten: Das WG-Casting. Im ersten Moment denkt man an „Deutschland sucht den Superstar“ und Konsorten, die den Begriff „Casting“ bei uns salonfähig gemacht haben. Doch auch die Suche nach der passenden WG beziehungsweise dem passenden Mitbewohner hat in vielen deutschen Unistädten sehr viel von der Bezeichnung, die ursprünglich überwiegend im Modelbusiness verwendet wurde.

Massencastings sind heute an der Tagesordung

Weil durch generellen Wohnraummangel, die doppelten Abiturjahrgänge und die abgeschaffte Wehrpflicht immer mehr Bewerber auf ein WG-Zimmer in Heidelberg, Marburg oder Gießen kommen, hat sich mittlerweile ein neues Verfahren unter den Studenten etabliert: Man führt mit den Interessenten ein WG-Casting durch, bei dem innerhalb von kurzer Zeit herausgefunden werden soll, wer der passende Mitbewohner für die Wohngemeinschaft ist. Da werden dann schon mal 40 Bewerber innerhalb weniger Stunden durch die WG geschleust, jeder darf einen Steckbrief ausfüllen und Fotos werden obendrein häufig auch noch gemacht. Kein Wunder, wie soll man denn auch sonst alle Bewerber des WG-Castings im Gedächtnis behalten.

WGcast schafft Abhilfe

Ein nerviges Prozedere für beide Seiten, das mit der neu entwickelten Plattform WGcast der Vergangenheit angehören soll. Das Projekt verlegt den Ort des WG-Casting ins Internet: Die WG sichtet die eingehenden Bewerbungen online und trifft dort eine Vorentscheidung, wer sich den Bewohnern persönlich vorstellen und die Wohnung besichtigen darf. Nur den Favoriten werden die Kontaktdaten freigeschaltet, um das persönliche Treffen in die Wege zu leiten. Dadurch ersparen sich sowohl Zimmer-Suchende als auch die WGs unnötige Telefonate und Besichtigungstermine, die aufgrund mangelnder Eignung oder fehlender Sympathie auch bei einem üblichen WG-Casting zum Scheitern verurteilt wären.

Zeit sparen

  • Online Vorauswahl
  • Nur die besten Bewerber einladen

Überblick behalten

  • Bewerber sortieren
  • Terminplaner

Stress vermeiden

  • Kein Dauer-Telefonklingeln
  • Keine Mailanfragen beantworten