Wohnen in Heidelberg

Heidelberg ist in 14 Stadtteile gegliedert, dazu bieten auch mehrere umliegende Gemeinden Wohnungen für Studenten an, die WG-geeignet sind. Wir listen euch hier die wichtigsten Stadtteile auf und sagen euch, ob sie als Standort für euer WG-Zimmer ratsam sind:

Altstadt:

Vor allem für Studenten an den Instituten, die in der Heidelberger Altstadt angesiedelt sind, die Premium-Wohnlage. Zum Uniplatz und der neuen Universität sind es nur wenige Minuten Fußmarsch, vom Bismarckplatz aus kommt man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell zum Hauptbahnhof, an die Uni/PH im Neuenheimer Feld und in alle anderen Stadtteile Heidelbergs. Die „Untere Straße“ mit ihren Bars ist in Schlagdistanz, weitere Kneipen, ein Kino und natürlich die Hauptstraße, eine der längsten Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen Europas, befinden sich im unmittelbaren Umfeld.
Großer Nachteil: Die Mieten in der Altstadt sind extrem hoch, unter 350 Euro ist hier nur selten ein WG-Zimmer zu finden.

Bergheim:

Der Stadtteil Bergheim ist als Wohnort in Heidelberg ebenfalls sehr beliebt. Die zentrale Lage und die gute Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz durch den Hauptbahnhof und die Haltestelle Betriebshof sorgen für kurze Fahrtzeiten zur Uni und in die Innenstadt. Auch die restlichen Stadtteile sind von hier aus schnell zu erreichen. Die Mieten in Bergheim sind niedriger als in der Altstadt, dennoch muss man Glück haben, um hier eine bezahlbare WG zu finden.

Boxberg/Emmertsgrund:

Die beiden Stadtteile liegen im Süden Heidelbergs nebeneinander am Hang des Königstuhls. Hier findet man auf jeden Fall ein günstiges Zimmer. Jedoch sind die beiden Stadtteile relativ weit entfernt von der Innenstadt und nur durch eine Buslinie an das Nahverkehrsnetz angeschlossen. Zudem zeichnen sich sowohl Boxberg als auch Emmertsgrund durch ihre großen Betonbauten aus, die nicht wirklich schön anzusehen sind. Eher nicht empfehlenswert!

Handschuhsheim:

Der bevölkerungsreichste Stadtteil von Heidelberg, von den einheimischen „Hendesse“ genannt, liegt im Norden Heidelbergs und bietet gerade Studenten bezahlbaren Wohnraum mit relativ guter Anbindung (mit der Bahn oder dem Fahrrad braucht man zum Bismarckplatz ca. sieben Minuten, ins Neuenheimer Feld ca. fünf Minuten).

Kirchheim:

Der Stadtteil ist ebenfalls gut bevölkert, auch Studenten zieht es häufig in den Südwesten von Heidelberg. Die Mieten sind annehmbar, die Entfernungen kann man mit dem Drahtesel oder seit ein paar Jahren auch wieder per Straßenbahn in überschaubarer Zeit zurücklegen. Zusammen mit dem Nachbarstadtteil Rohrbach teilt man sich sogar einen S-Bahn-Halt, der einen Ruck-Zuck zum Hauptbahnhof befördert.

Neuenheim:

Neuenheim liegt nördlich des Neckars unterhalb von Handschuhsheim. Im Neuenheimer Feld sind die naturwissenschaftlichen Disziplinen und die Medizin mit den verschiedenen Kliniken ansässig. Daher sind die Wege zur Uni und PH, die auch im „Feld“ liegt, denkbar kurz. Die Mieten sind dafür auch relativ hoch, zumal am Hang des Heiligenbergs viele Villen und andere teure Bauten errichtet wurden, die für den normalen Studenten als Wohnort nicht in Frage kommen.

Pfaffengrund:

Der Pfaffengrund, im Westen Heidelbergs gelegen, besteht zum einen aus dem Wohngebiet im Süden und zum anderen dem Industriegebiet im Norden. Der Stadtteil ist direkt an die Autobahn A5 angebunden, eine Straßenbahn-Linie gibt es auch. Mit dem Fahrrad ist man in etwa 15 Minuten im Neuenheimer Feld, für den Weg in die Innenstadt von Heidelberg muss man etwa 20 Minuten einplanen.

Rohrbach:

Dieser Stadtteil ist etwa drei Kilometer südlich von Stadtkern Heidelbergs entfernt. Ähnlich wie sein Nachbarstadtteil Kirchheim, was die verkehrliche Anbindung und die Fahrtdauern angeht. Auch hier liegen die Mieten auf einem für Heidelberg angenehmen Niveau.

Schlierbach/Ziegelhausen:

Die beiden Stadtteile bilden den Ortsausgang von Heidelberg nach Osten hin. Links und rechts vom Neckar gelegen zeichnen sie sich vor allem durch die doch ordentliche Entfernung zum Stadtzentrum aus. Deshalb als Lage für ein WG-Zimmer in Heidelberg eher weniger geeignet. Wer jedoch mobil ist und auf eine große Bleibe Wert legt, könnte sich hier heimisch fühlen.

Südstadt/Weststadt:

Besonders bei denjenigen zwei beliebte Ortsteile, die auf Altbau-Wohnungen mit hohen Decken stehen. Preislich allerdings eher in der gehobenen Kategorie, mit ein bisschen Glück lässt sich hier vielleicht schon ein nettes Zimmer finden. Die Lage ist super, Altstadt und Neuenheimer Feld sind gut und relativ schnell erreichbar. Eine S-Bahn-Station verbindet die Süd- und die Weststadt mit dem Hauptbahnhof, den man so in nur zwei Minuten Fahrtzeit erreicht.

Wieblingen:

Wieblingen ist im Westen der Stadt gelegen und Sitz der SRH-Fachhochschule Heidelberg. Bezahlbare WGs und die Nähe zur Villa Nachttanz, einem selbstverwalteten Kulturzentrum, das sich unter Heidelberger Jugendlichen großer Beliebtheit erfreut, sind die Pluspunkte dieses Stadtteils. Negativ sind die Entfernung zur Stadtmitte und den Standorten der Universität.

Neben den oben aufgezählten Stadtteilen hat Heidelberg noch einige Nachbargemeinden, in denen ebenfalls einige Studenten-WGs untergebracht sind. Hierbei sollte man beachten, dass man dort ohne Auto ziemlich aufgeschmissen ist, da eine öffentliche Verkehrsanbindung ins Heidelberger Zentrum nur sehr eingeschränkt verfügbar ist und die Wege fürs Fahrrad fahren teilweise zu weit sind. Zu diesen Orten gehören Dossenheim, Eppelheim, Neckargemünd und Leimen.

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